Aserbaidschan – Şəki
Şəki – zwischen alter Kirche, Markt und Kühen auf der Straße Nach den Tagen in Baku geht es für uns weiter nach Şəki, in den Kaukasus. Schon der erste Eindruck ist ein völlig anderer. Bevor wir uns die Stadt genauer ansehen, fahren wir am frühen Morgen zunächst in das nahe gelegene Dorf Kisch. Dort steht eine alte christliche Kirche, die mit der Geschichte des kaukasischen Albanien verbunden ist. Die alte Kirche von Kisch Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Der Kern der heutigen Kirche wird auf das 1. Jahrhundert n. Chr. datiert. Archäologische Untersuchungen haben außerdem Hinweise auf eine wesentlich ältere Kultstätte gefunden. Interessant fand ich
Aserbaidschan – Juma Moschee
Die Juma-Moschee in Şamaxı – Architektur zwischen Geschichte und Licht Auf unserer Reise durch Aserbaidschan machten wir auch Halt in Şamaxı. Hier steht die Juma-Moschee, eine der ältesten Moscheen des Landes. Schon von außen ist die Moschee ein interessantes Motiv. Rund um das Gebäude finden sich außerdem alte Mauerreste und weitere Spuren der historischen Anlage. Die Geschichte der Moschee reicht weit zurück. Sie soll bereits im Jahr 743 errichtet worden sein. Durch mehrere Erdbeben wurde sie im Laufe der Jahrhunderte immer wieder beschädigt und später restauriert. Die heutige Moschee wurde in den vergangenen Jahren umfassend erneuert. Viel interessanter als die Geschichte war für mich aber der
Aserbaidschan – Diri Baba Mausoleum
Qobustan Qəbiristanlığı un Diri Baba Mausoleum – ein mittelalterlicher Ort im Fels Auf unserer Reise durch Aserbaidschan besuchen wir in Qobustan das Diri Baba Mausoleum, das Diri Baba Türbəsi. Der Ort liegt nur rund 1,5 Kilometer von der Fernstraße zwischen Baku und Şamaxı entfernt. Viel interessanter als die Lage ist allerdings das, was sich direkt am Felsen befindet: ein mittelalterliches Mausoleum, ein alter Friedhof und mehrere Höhlen. Ich schaue mir zunächst den Qobustan Qəbiristanlığı, den historischen Friedhof, an. Von hier aus fällt der Blick immer wieder hinauf zum Mausoleum. Einige meiner Fotos zeigen genau diese Verbindung: die alten Gräber im Vordergrund und das Diri Baba Mausoleum dahinter
Aserbaidschan – Ateshgah
Auf den Spuren des Feuers – Ateshgah Wer von Baku aus die Halbinsel Abscheron erkundet, trifft auf eine Besonderheit, die eng mit der Geschichte dieser Region verbunden ist: den Ateshgah Feuertempel in Surakhani. Der Name Ateshgah bedeutet sinngemäß „Feuerstätte“. Der Ort ist mit dem Feuerkult und insbesondere mit der Geschichte des Zoroastrismus verbunden. Die heutige Anlage entstand allerdings erst im 17. und 18. Jahrhundert und wurde vor allem von indischen Feuerverehrern als Pilgerstätte genutzt. Heute ist Ateshgah ein Museum und eine historische Anlage. Von außen wirkt der Komplex zunächst eher wie eine befestigte Anlage als wie ein klassischer Tempel. Ein Tempel hinter einer Festungsmauer Schon die äußere Architektur




