
Der Geirangerfjord
Am frühen Morgen gleitet unser Schiff gemächlich in den noch wolkenverhangenen Geirangerfjord – dieser Klassiker unter den Fjorden ist nicht umsonst eines der schönsten Naturziele Norwegens. Mit einer Tasse heißen Kaffee in der Hand genießen wir die stille Fjordlandschaft, während die steilen Felswände links und rechts aus dem Wasser emporragen und unzählige Wasserfälle in spektakulären Kaskaden hinabstürzen.



Gegen 7:00 Uhr erreichen wir Geiranger, ein kleines Dorf am Ende des Fjords, das im Sommer fast zum pulsierenden Tourismus-Hotspot wird, obwohl es nur wenige hundert Einwohner hat. Die Szenerie wirkt wie aus einem norwegischen Bilderbuch: Holzhäuser, umgeben von Bergen und Wasser, durchzogen von Pfaden, die zu Aussichtspunkten und versteckten Naturjuwelen führen.

Bevor wir uns auf den Weg zum Dalsnibba machen, nutzen wir die Zeit für einen Spaziergang durch das Dorf und folgen dem sogenannten Wasserfall-Pfad – überall rauscht Wasser über Fels und Moos. Oben angekommen, führt uns eine Serpentinen-Straße bergauf, vorbei am türkis schimmernden Djupvatnet-See, wo wir in der Berghütte „Djupvasshytta“ eine Pause mit frischem Kaffee und lokalen Berliner-Krapfen einlegen.





Oben auf dem Gipfel des Dalsnibba eröffnet sich ein Panorama, das den Atem stocken lässt: der Fjord schneidet sich tief in die Gebirgskette, Wasserfälle fallen in langen Schleiern in die Tiefe und winzige Schiffe wirken wie Spielzeug auf der Wasseroberfläche. Diese Mischung aus Fels, Wasser und Licht macht den Geirangerfjord zu einem einzigartigen Erlebnis – UNESCO-Weltnaturerbe inklusive.






Auf dem Rückweg halten wir an der berühmten Adlerkehre – der Blick auf den ikonischen „Sieben Schwestern Wasserfall“ gehört zu den klassischen Postkartenmotiven Norwegens.



Dieser Anblick bleibt uns lange im Gedächtnis, bevor wir wieder „Alle Mann an Bord“ rufen und Abschied nehmen von einem der eindrucksvollsten Fjorde Europas.






