
Kanazawa – Tradition, Handwerk und stille Schönheit in Japans Norden
Von Kyoto fahren wir nach Kanazawa, eine Großstadt an der Küste des japanischen Meeres.
Kanazawa ist eine Stadt, die leise beeindruckt. Keine grellen Neonfassaden wie Tokio, kein massiver Besucherdruck wie Kyoto. Stattdessen erwartet dich eine ruhige, gepflegte Stadt, die traditionelle japanische Kultur außergewöhnlich gut bewahrt hat – von alten Samurai-Vierteln bis zu beeindruckenden Gärten und zeitgenössischer Architektur. Genau diese Mischung macht Kanazawa zu einem der angenehmsten Reiseziele Japans.
Die Stadt liegt an der Westküste der Hauptinsel Honshu und ist dank Shinkansen schnell erreichbar. Schon beim Ankommen am futuristischen Bahnhof mit seinem hölzernen Tsuzumi-Gate merkt man: Kanazawa verbindet Tradition und Moderne auf eine sehr eigene Art.







Kenroku-en – einer der schönsten Gärten Japans
Der Kenroku-en gilt als einer der drei berühmtesten Gärten des Landes – und das zurecht.
Die Anlage ist riesig und perfekt angelegt, aber ohne künstlich zu wirken. Alte Kiefern, Teehäuser, Brücken, Laternen und Teiche verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtbild.
Besonders eindrucksvoll:
- die berühmte Laterne „Kotoji-tōrō“
- der Teich Kasumigaike
- gepflegte Wege durch unterschiedlichste Landschaftsszenen
- alte Kirschbäume und saisonale Pflanzen
Der Garten wirkt wie ein lebendiges Kunstwerk, das sich mit jeder Perspektive verändert.











Kanazawa als Gesamtbild
Kanazawa ist ein Ort für Reisende, die das traditionelle Japan erleben möchten – ohne den Druck der ganz großen Städte.
Es ist eine Stadt der Details:
- gepflegte Viertel
- harmonische Architektur
- spezialisierte Handwerkskunst
- ruhige, klare Atmosphäre
Man merkt hier besonders gut, wie stark japanische Kultur von Disziplin, Handwerk und Ästhetik geprägt ist.
Noch ein mit Blattgold verziertes Eis, bevor wir zu unserem nächsten Ziel, dem historischen Dorf Shirakawa-go aufbrechen.








