
Zu Besuch in Nordfjordeid
Wieder so ein norwegischer Fjord, der uns sofort packt: Nordfjordeid – am Ende eines weit verzweigten Fjordarms gelegen, wartet auf uns ein kleiner, aber lebendiger Ort, der überraschend größer wirkt als das gestern besuchte Geiranger.




Unser Spaziergang durch Nordfjordeid führt uns zuerst zur markanten kleinen Kirche im Zentrum. Von dort starten wir zum Aufstieg auf den Berg Hoven – mit dem Ziel, die schroffen Bergflanken, tiefblauen Wasserflächen und die weitläufige Fjordlandschaft aus der Höhe zu erleben.

Was bleibt: Wetter, das sich hier binnen Minuten ändert. Dichte Wolken ziehen durch die Täler, brechen auf, geben Sonne frei – ein ständiges Wechselspiel aus Licht und Schatten über Seen und Fjorden, das die Szenerie noch intensiver macht.







Ein echtes Highlight ist für uns der Hornindalsvatnet – Europas tiefster See mit über 541 m Tiefe, eingebettet zwischen steilen Berghängen, die sich im Wasser spiegeln. So beeindruckend hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Am Abend verlassen wir Nordfjordeid und gelangen weiter nach Ålesund, wo die Stadtarchitektur im Jugendstil und die umliegenden Inseln eine kontrastreiche Ergänzung zur rauen Natur bieten (mehr dazu in meinem nächsten Beitrag).






